München-Süd: Begegnungen

Prägend und befruchtend sind die gegenseitigen Besuche und der Austausch vor Ort. Im Vier-Jahres-Turnus, immer um zwei Jahre versetzt, reist eine vierköpfige Delegation nach Tansania oder kommt zu Besuch nach Deutschland.

Reise 2019

Bei einer Kircheneinweihung
Bei einer Kircheneinweihung

Wir
- Ulrike Jendis von Apostel/Petrus,
- Marianne Huber von Passion und
- Michael Binder von Philippus)
besuchten 2 Wochen unsere Partner vor Ort.

Viel durften wir von Land und Leuten sehen. Vor allem aber durften wir die lebendige Partnerschaft spüren. Intensiv haben sich unsere Partner um uns gekümmert. Ein bereicherndes und volles Besuchsprogramm wurde für uns erstellt. Reich beschenkt und voller Erfahrungen sind wir zurückgekommen.

Markt in Njombe
Auf einem Markt in Njombe

Schwerpunkte im Programm waren die Besuche von 4 Gemeinden (Njombe, Igosi, Kibena und Matiganjola). Dort hatten wir dort viel Zeit, das Leben kennenzulernen. Darüber hinaus wurden uns die Dekanatsprojekte gezeigt, es gab einen gemeinsamen Partnerschaftsausschuss, wir haben Freunde besucht und Gottesdienste gefeiert und vieles mehr.
Drei Themen standen bei in unserem besonderen Blick:
- die Rolle der Frau
- die Ökumene
- der Umgang mit alten Menschen.

Gerne wollen wir Sie teilhaben lassen und von der Reise berichten. So können Sie uns zu Veranstaltungen in Ihrer Gemeinde einladen und in unseren Berichten über die Reise lesen:

Weitere Berichte (z.B. über unsere Schwerpunktthemen) folgen noch.

 

Besuch 2017

tansanische Gäste zusammen mit Partnerschaftsbeauftragten
Im Sommer 2017 hatten wir Besuch

Vier Gäste kamen aus unseren Partnerdekanten Njombe und Kidugala:
- Dekan Mhoha, Dekan aus Kidugala
- Dekan Sagaya, Dekan aus Njombe
- Frau Mwalonga, Schuldirektorin
- Frau Chilongola, Krankenschwester im Ruhestand

Rund 3 Wochen verbrachten wir gemeinsam. Herzliche Begegnungen und der gemeinsame Austausch bei Partnerschaftstagen, in der Synode und bei Ausflügen prägten das Programm. Schwerpunkte waren der Umgang mit alten Menschen und die Bedeutung des Handwerks in beiden Ländern. 

Besonders hervorzuheben ist die erlebte Gemeinschaft. Die ist oft in kleinen Dingen spürbar:
- Man sitzt gemeinsam zum Essen um den runden Tisch.
- Dekan Sagaya übernimmt eine Taufe in der Kirche.
- Man erkundet zusammen in Augsburg die Spuren Luthers.    
- Frau Chilongola begleitet mich beim Besuch meiner Mutter im Altersheim.

Hier verschwindet die Rolle von Gastgeber und Gast, der Unterschied zwischen Arm und Reich; und es wird etwas von der wunder-baren großen Gemeinschaft spürbar, in die uns Gott gestellt hat.
Hier bringt jeder seine Gaben ein. Und eine der Stärken unserer Partner wird erlebbar: ihre tiefe Präsenz in der Begegnung, ihr gutes Gefühl für die Gemeinschaft und ihr großes Gespür für die leisen Zwischentöne.

mehr über den Besuch