Projekte

Das Thema „Sachspenden nach Tansania“ beschäftigt uns seit Beginn unserer Partnerschaft. Wir fragen uns bei jedem Container, was sollen, was können wir schicken und was nicht. Erschwert werden unsere Entscheidungen durch die Höflichkeit unserer Partner, die auch auf intensives Fragen nie sagen, dass sie etwas nicht gebrauchen können. So lässt es sich nicht vermeiden, dass wir immer wieder feststellen müssen, dass unsere Hilfe zwar gut gemeint war, aber an der tansanischen Realität vorbei geht.

Wir sollten dabei aber auch bedenken, dass die tansanische Gesellschaft auf vielen Gebieten Entwicklungssprünge erlebt, für die wir in Europa Jahrzehnte oder noch länger gebraucht haben – und dass viele Menschen damit einfach überfordert sind. So erleben sie von uns Europäern, wie selbstverständlich wir mit Computern vor ihren Augen umgehen – z.B. mit Notebooks. Wir haben die Datenverarbeitung schrittweise in den letzten 50 Jahren gelernt! Unsere Kinder wachsen damit auf.

Die Tansanier sehen und erleben unsere technischen Errungenschaften und möchten sie ebenfalls haben - aber häufig fehlt ihnen einfach das technische Verständnis. Umgekehrt fehlt uns häufig das Einfühlungsvermögen in ihre technischen und kulturellen Möglichkeiten und Realitäten.

  • Entwicklungshilfe ist ein stetiger Lernprozess – auf beiden Seiten!
  • Und: die Zeiten ändern sich!
  • Auch sollten wir uns vor Verallgemeinerungen hüten. Nicht alles ist überall gut oder schlecht.
  • Immer wieder erleben wir aber auch den Einfallsreichtum und Fleiß gerade im handwerklichen Bereich, z.B. bei Reparaturen (Fahrräder!)
  • Wichtig ist auch, bei den Partnern ein persönliches Verantwortungsbewusstsein für die geschenkten Gegenstände zu wecken, z.B. durch eine geringe Eigenbeteiligung an den Kosten. Das haben wir bisher noch nicht genug umgesetzt.

Wir schicken zweimal im Jahr Container zu unseren Partnergemeinden. Weiterlesen...

Jedes Jahr sammeln wir für ein Projekt, das uns von den Partnern vorgeschlagen wird. Weiterlesen...