Münchner Missionstage 2026

Einfluss der globalen Mächte und Märkte

Wie wirken sich globale Mächte und Märkte konkret auf das Leben von Menschen aus – in Deutschland, in Tansania und weltweit? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Münchner Missionstage 2026, die am 24. und 25. Januar in der Landvolkshochschule Petersberg stattfanden.

Hinweis:

Der Artikel ist noch in Arbeit. Ergebnisse der Arbeitsgruppen und des Weltcafé sowie eine Bildergallerie folgen noch am Donnerstag.

🌍Vortrag von Prof. Koch

Den Auftakt machte Prof. Dr. Eckart Koch (Hochschule München), der die großen Linien der Globalisierung nachzeichnete – mit besonderem Blick auf das Verhältnis zwischen Deutschland und China. Deutlich wurde: Globale wirtschaftliche und politische Entwicklungen sind keine abstrakten Prozesse, sondern prägen politische Entscheidungen, Arbeitsmärkte und gesellschaftliche Realitäten ganz konkret.


🌍 Perspektiven aus Tansania

Am Nachmittag standen Stimmen aus Tansania im Mittelpunkt. Claus Heim, Fachreferent Tansania bei Mission EineWelt – Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Dr. Emmanuel Kileo, Studienleiter bei Mission EineWelt, sowie Reginald Temu, Vorsitzender des Deutsch-Tansanischen Freundeskreises DTF e. V., schilderten eindrücklich, wie Globalisierung vor Ort erlebt wird: als Chance, aber auch als Herausforderung für lokale Wirtschaft, soziale Strukturen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.


💼 Arbeitswelt im globalen Wandel

Den Blick zurück nach Deutschland richtete Ulrich Gottwald vom Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern. Er zeigte auf, wie globale Produktionsketten, wirtschaftlicher Wettbewerb und Marktlogiken die Arbeitswelt hierzulande verändern – mit spürbaren Folgen für Beschäftigte und Betriebe.


🌍 Weltcafé

Was habe ich neu gelernt? Sehe ich in der Globalisierung mehr Risiken oder mehr Chancen? Darüber taschten wir und in kleinen Gruppen aus.


🤝 Begegnung, Austausch, Vernetzung

Neben den Vorträgen boten die Missionstage viel Raum für Gespräche, Diskussionen und persönliche Begegnungen. Die Atmosphäre auf dem Petersberg machte deutlich: Verstehen wächst im Austausch – gerade dann, wenn unterschiedliche Perspektiven gehört werden.


Fazit

Wir werden die Weltpolitik nicht an einem Wochenende verändern – aber wir können sie besser verstehen. Und genau dazu haben die Münchner Missionstage 2026 beigetragen.


🙏 Dank und Trägerschaft

Getragen werden die Missionstage Tansania vom Evangelisch-Lutherischen Dekanat München. Diakon Dietmar Frey, Partnerschaftsbeauftragter im Dekanat München, übermittelte die Grüße des Dekanats und betonte die Bedeutung lebendiger internationaler Partnerschaften für Kirche und Gesellschaft.

Unterstützt wurden die Missionstage zudem vom Vorbereitungsteam um Dr. Michael Binder, Diakon Armin Raunik und Pfarrer Manfred Kurth von Mission EineWelt – Centrum für Partnerschaft, Entwicklung und Mission der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.